Seit dem 1. 1. 2007 ist Akupunktur eine Kassenleistung mit festen Punktwerten: Sie können dann Akupunkturbehandlungen bei chronischen Schmerzen des Rückens oder chronischen Kniegelenkschmerzen mit ihrer Kassenärztlichen Vereinigung abrechnen.
Um dieses Ziel zu erreichen, müssen Sie 120 UE Theorieseminare und 80 UE Klinikseminare der Zusatzbezeichnung und zusätzlich die Teilnahme an Seminaren über Spezielle Schmerztherapie und Psychosomatische Grundversorgung nachweisen, und zwar:
• 50 UE Psychosomatische Grundversorgung und 30 UE Balint.
• 80 UE Spezielle Schmerztherapie.

 

Dazu hat die Forschungsgruppe ein komplettes Seminarpaket geschnürt und namhafte, KV-anerkannte Dozenten gewonnen, die Sie kompetent und gekonnt zu diesem Ziel führen.

2 Seminare für die Kassenleistung

 

Psychosomatische Grundversorgung 1+2 (je 25 UE) 
Das Seminar Psychosomatische Grundversorgung und Balint soll die Voraussetzung für die Kassenzulassung erfüllen und wichtiges Fachwissen vermitteln: In diesem Seminar geht es darum, den ärztlichen Blick zu erweitern, die Arbeit effizienter zu gestalten. Es sind nicht immer funktionelle, sondern oft psychosoziale Erkrankungen, derentwegen ein Patient Sie aufsucht. Die Theorie der Psychosomatik, die Arzt-Patienten-Beziehung, die Abgrenzung zu Neurosen und Psychosen – all dieses sind zentrale Themen, die in der medizinischen Ausbildung nur ungenügend berücksichtigt werden und die innerhalb dieser Seminarreihe vermittelt werden.

 

Spezielle Schmerztherapie 1+2 (je 40 UE)
Die Zusatzweiterbildung Spezielle Schmerztherapie umfasst die Behandlung chronisch schmerzkranker Patienten auch über den Rahmen der Akupunktur hinaus. In Anlehnung an das Curriculum „Spezielle Schmerztherapie“ werden wissenschaftlich geprüfte und Erfolgversprechende Behandlungsmethoden erläutert, mit praktischen Beispielen belegt und demonstriert.

 

Wichtig:
Sie können sie schon vor Beginn oder während Ihrer Akupunkturausbildung zur Zusatzbezeichnung belegen!