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SUMMARY:Spezielle Schmerztherapie 1 / ST-7533
DESCRIPTION:Für Mitglieder im Verein Forschungsgruppe Akupunktur und Chinesische Medizin (FACM) e. V. reduziert sich die Kursgebühr auf 545\,00 EUR.\n									\n						\n						\n				\n				\n				\n									Interessierst du dich für eine FACM-Mitgliedschaft? – Jetzt mehr erfahren » 								\n				\n				\n				\n					\n			\n				\n												\n								\n									\n										\n										\n									\n									Alles Wichtige zum Kurs\n								\n								\n									\n									  Der Onlinekurs Spezielle Schmerztherapie Modul I findet als Zoom-Webinar statt und vermittelt den Themenkomplex Grundlagen der Schmerzmedizin im Umfang von 20 Unterrichtsstunden. Das Curriculum basiert auf dem Fortbildungs-Curriculum der Bundesärztekammer und bildet die Grundlage für die weitere Ausbildung innerhalb des KV Ready Programms. 									\n								\n							\n											\n			\n							\n				\n				\n				\n					– Gemäß dem Fortbildungs-Curriculum der Bundesärztekammer –				\n				\n				\n						\n					\n			\n						\n				\n					Grundlagen der Schmerzmedizin (20 h)				\n				\n				\n				\n					Nach Kursabschluss ...				\n				\n				\n				\n							\n							\n											\n													\n										hast du detaillierte Kenntnis über die Epidemiologie chronischer Schmerzen und spezielle neurophysiologische Grundlagen der Schmerzentstehung und -verarbeitung.\n									\n								\n											\n													\n										kennst du die Chronifizierungsfaktoren nach dem bio-psycho-sozialen Schmerzmodell und kannst eine Schmerzanamnese nach diesem Modell strukturieren und durchführen.\n									\n								\n											\n													\n										erkennst du yellow und red flags und kannst daraus präventive und therapeutische Handlungsalgorithmen entwickeln.\n									\n								\n											\n													\n										kennst du Schmerzskalen und Klassifikationssysteme und kannst standardisierte Testverfahren und Fragebögen anwenden.\n									\n								\n											\n													\n										kennst du die soziokulturellen Unterschiede in der Schmerzwahrnehmung und dem Schmerzausdrucksverhalten.\n									\n								\n											\n													\n										kennst du Placebo- und Noceboeffekte und kannst sie im Rahmen einer Schmerztherapie anwenden bzw. vermeiden.\n									\n								\n											\n													\n										kennst du die grundlegenden Wirkmechanismen medikamentöser\, physikalisch-physio-therapeutischer\, psychologischer\, interventioneller und komplementärmedizinischer Verfahren\, deren Indikationen und deren Evidenz.\n									\n								\n											\n													\n										kennst du die Grenzen der Akutschmerztherapie und kannst die Prinzipien interdisziplinärer Therapiekonzepte und Organisationsformen beschreiben sowie Indikationen für monomodale und multimodale Therapieverfahren stellen.\n									\n								\n											\n													\n										kennst du die Epidemiologie der Einnahme von Analgetika in der Bevölkerung\, von Medikamentenmissbrauch und -abhängigkeit.\n									\n								\n											\n													\n										kennst du die Klinik\, Differentialdiagnose und Therapieprinzipien bei Suchterkrankungen und kannst Entzugsbehandlungen planen und durchführen.\n									\n						\n						\n				\n				\n				\n					Lerninhalte				\n				\n				\n				\n							\n							\n											\n													\n										Neurophysiologische Grundlagen der Schmerzentstehung und Schmerzverarbeitung einschließlich der Schmerzchronifizierung.\n									\n								\n											\n													\n										Ursachen\, Epidemiologie und Prävention chronischer Schmerzen.\n									\n								\n											\n													\n										Bio-psycho-soziales Schmerzmodell:\n									\n						\n						\n				\n				\n				\n							\n							\n											\n													\n										Biologische Chronifizierungsfaktoren: Struktur- und Funktionsstörungen\, veränderte neuronale Verarbeitung.\n									\n								\n											\n													\n										Psychosoziale Chronifizierungsfaktoren: Verhaltensfaktoren im Umgang mit Schmerzen (fear avoidance\, endurance-Verhalten)\, dysfunktionaler Medikamentengebrauch und süchtiges Verhalten\, psychische Komorbidität (z. B. Angststörung\, Depression)\, bestehende Zielkonflikte wie versicherungsrechtliche Auseinandersetzungen.\n									\n								\n											\n													\n										Iatrogene Chronifizierungsfaktoren.\n									\n								\n											\n													\n										Auswirkungen chronischer Schmerzen auf Aktivität und Teilhabe in Abhängigkeit von Kontextfaktoren (Grundprinzip der ICF-Klassifikation).\n									\n								\n											\n													\n										Bio-psycho-soziale Diagnostik im multiprofessionellen Team (Assessment).\n									\n								\n											\n													\n										Struktur und Durchführung einer bio-psycho-sozialen Anamnese bei einem chronischen Schmerzpatienten (Video-Patientenbeispiel oder Fallvorstellung)\, Fragetechnik und Interaktionsgestaltung.\n									\n						\n						\n				\n				\n				\n							\n							\n											\n													\n										Wirkmechanismen und Ziele medikamentöser\, physikalisch-physiotherapeutischer\, psychologischer\, interventioneller\, operativer und komplementärmedizinischer Verfahren:\n									\n						\n						\n				\n				\n				\n							\n							\n											\n													\n										Unterschiede in der Therapie akuter und chronischer Schmerzen.\n									\n								\n											\n													\n										Therapiekonzepte: ambulante Therapie\, teilstationäre Schmerztherapie\, stationäre Schmerztherapie\, stationäre psychosomatische Schmerztherapie\, stationäre Rehabilitation (z. B. Orthopädie/Neurologie/Psychosomatik).\n									\n								\n											\n													\n										Interdisziplinäre\, multimodale Schmerztherapie – Prinzipien und Indikation.\n									\n								\n											\n													\n										Gesprächsführung und Edukation für Menschen mit chronischen Schmerzen und deren Angehörigen\, Möglichkeiten der Aktivierung der individuellen Patientenressourcen.\n									\n								\n											\n													\n										Wirkungen und Nebenwirkungen von Nichtopioid-Analgetika und Opioiden inkl. (L-)Methadon\, Kontrolle der Nebenwirkungen.\n									\n								\n											\n													\n										Wirkungen und Nebenwirkungen von Antidepressiva\, Antikonvulsiva\, Myotonolytika\, NMDA-Antagonisten\, Glukokortikoiden\, Cannabinoiden und Psychostimulantien.\n									\n								\n											\n													\n										WHO-Empfehlungen zur Tumorschmerztherapie und Anwendungsprinzipien.\n									\n								\n											\n													\n										Verordnung von Opioiden und BTM-pflichtigen Koanalgetika.\n									\n								\n											\n													\n										Konzept zum differenzierten Einsatz der Applikationsformen (oral\, rektal\, transdermal\, buccal\, intravenös\, subkutan).\n									\n								\n											\n													\n										Wirkprinzipien und Indikation physiotherapeutischer Maßnahmen (Physikalische Therapie\, Manuelle Therapie\, Bewegungstherapie) und Trainingstherapie.\n									\n								\n											\n													\n										Wirkprinzipien und Indikation psychologischer Verfahren (bewältigungs- und klärungsorientiertes; symptom- und problemorientiertes Vorgehen).\n									\n								\n											\n\n												\n													\n										Wirkprinzipien und Indikation interventioneller Verfahren:\n											\n									\n						\n						\n				\n				\n				\n							\n							\n											\n\n												\n													\n										Indikationen und Vorgehen bei Sympathikusblockaden des cervikalen\, thorakalen und lumbalen Grenzstrangs.\n											\n									\n								\n											\n\n												\n													\n										Diagnostische und therapeutische Nervenblockaden.\n											\n									\n								\n											\n\n												\n													\n										Intrathekale Analgesieverfahren.\n											\n									\n						\n						\n				\n				\n				\n							\n							\n											\n													\n										Wirkprinzipien und Indikation neurochirurgischer Verfahren:\n									\n						\n						\n				\n				\n				\n							\n							\n											\n\n												\n													\n										Kraniale\, spinale und periphere Dekompressionen.\n											\n									\n								\n											\n\n												\n													\n										Neuromodulation.\n											\n									\n								\n											\n\n												\n													\n										Ablative Verfahren.\n											\n									\n						\n						\n				\n				\n				\n							\n							\n											\n													\n										Wirkprinzipien und Indikation komplementärmedizinischer Verfahren.\n									\n						\n						\n				\n				\n				\n							\n							\n											\n													\n										Standardisierte Dokumentation.\n									\n								\n											\n													\n										Möglichkeiten und Grenzen von Schmerzkonferenzen und Qualitätszirkeln.\n									\n								\n											\n													\n										Leitlinien zur Begutachtung chronischer Schmerzzustände.\n									\n								\n											\n													\n										Kenntnisse über den Einsatz von Digital Health Anwendungen (Gesundheit-Apps\, telemedizinische Verfahren etc.).\n									\n								\n											\n													\n										Medikamentenmissbrauch und -abhängigkeit:\n									\n						\n						\n				\n				\n				\n							\n							\n											\n													\n										Epidemiologie der Einnahme von Analgetika in der Bevölkerung (OTC-Präp.).\n									\n								\n											\n													\n										Medikamenten-induzierter Kopfschmerz.\n									\n								\n											\n													\n										Opioide (LONTS\, Opioidabhängigkeit\, Opiatinduzierte Hyperalgesie).\n									\n								\n											\n													\n										Cannabis.\n									\n								\n											\n													\n										Entzugsbehandlung (ambulant\, stationär).\n									\n								\n											\n													\n										Themenbezogene Beispiele.\n									\n						\n						\n				\n				\n				\n					Quelle: (Muster-)Kursbuch\nSpezielle Schmerztherapie\nauf der Grundlage der (Muster-)Weiterbildungsordnung 2018; 2. Auflage; Berlin\, 17./18.02.2022.\n© 2022 Bundesärztekammer\, Arbeitsgemeinschaft der deutschen Ärztekammern.				\n				\n				\n				\n									Siehe auch: https://www.bundesaerztekammer.de/themen/aerzte/aus-fort-und-weiterbildung/aerztliche-weiterbildung/muster-kursbuecher
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