So starten Sie Ihre Ausbildung

Zusatzbezeichnung Akupunktur

Grundkurs (A) und Aufbaukurse (B – E)

Die Bundesärztekammer fordert den Beginn der Ausbildung mit dem Grundkurs A. Danach können Sie die Aufbaukurse B, C, D, und E in beliebiger Reihenfolge besuchen. Zum Beispiel erst E und dann C, nachfolgend D und abschließend B – ganz wie es Ihnen am besten passt. Statt vieler Wochenenden fassen wir diese Kurse alternativ auch in Blockkursen (gilt allerdings nur für den Kursstandort Grafing b. München) zusammen.

Hier finden Sie die aktuellen Termine:

Grundkurs A, Aufbaukurse B – E

Praxis- / Fallseminare

Für diese Seminarform wählen Sie aus unseren KlinikKursen Kurse mit starkem Bezug zur Akupunktur aus – diese finden Sie direkt auf der Seite „Zusatzbezeichnung“. Sparen Sie sich Spezial-Kurse wie beispielsweise „Akupunktur Plus Applied Kinesiology“ oder „Burnout und Akupunktur“ für später auf. Unsere KlinikKurse haben alle ein Format von 25 Unterrichtseinheiten (UE) – Freitag bis Sonntag, wobei bei vielen Kursen der erste Tag (Freitag) durch ein E-Learning Programm ersetzt wird. Wenn Sie mit möglichst geringem Einsatz Ihre Zusatzbezeichnung erreichen wollen, reichen Ihnen 16 UE (also nur Samstag und Sonntag). Dies ist der von der Bundesärztekammer geforderte Mindestanteil für die Praxis- / Fallseminare.

Empfehlung: Wir empfehlen Ihnen mit den Praxis- / Fallseminaren erst nach Abschluss der Aufbaukurse B bis E zu beginnen. Zwar dürfen Sie auch schon nach Absolvierung des Grundkurses A die Praxiskurse besuchen, allerdings werden Ihnen dann des Öfteren die Grundlagen zum Verständnis fehlen. Unser Sekretariat (Telefon: 08092 23211-0 bzw. +49 8092 23211-0) berät Sie hierfür gerne.

Hier finden Sie eine Themenübersicht:

Praxis- / Fallseminare

Ärztekammerprüfung

Zur Prüfung müssen Sie den Grundkurs A, die Aufbaukurse B – E sowie mindestens 5 Praxis- / Fallseminare nachweisen. Nach der aktuellen Weiterbildungsordnung (WB-Ordnung) können Sie sich frühestens 24 Monate nach Beginn Ihrer Ausbildung – also nach Ihrem Besuch des Grundkurses A – anmelden. Wenn Sie die Ärztekammerprüfung bestanden haben, sind Sie im Besitz der Zusatzbezeichnung Akupunktur. Dies können Sie auf Ihr Arztschild schreiben und Sie können die Akupunktur über die GOÄ privat abrechnen

KV-Zulassung

Wenn Sie eine Kassenzulassung haben und die Akupunktur über die gesetzlichen Kassen abrechnen wollen, dann benötigen Sie zusätzlich zur Zusatzbezeichnung Akupunktur den Nachweis der Teilnahme an den Seminaren „Spezielle Schmerztherapie“,  „Psychosomatische Grundversorgung“ und „Balint“. Diese Seminare können Sie vor, während oder nach Ihrer Akupunkturausbildung erledigen.  Wir bieten auch diese Seminare an.

Hier finden Sie die aktuellen Termine:

KV-Zulassung Akupunktur

KlinikKurse zur Erhaltung der KV-Zulassung  – Kontinuierliche Weiterbildung

Wenn Sie die KV-Zulassung zur Akupunktur besitzen und erhalten wollen, dann fordert die KV eine jährliche Teilnahme an Qualitätszirkeln und mehreren Fallkonferenzen zur Akupunktur. Alle unsere KlinikKurse sind speziell hierfür konzipiert und erfüllen diese Anforderung. Die KlinikKurse haben insgesamt 25 UE, die sich zumeist aus 16 UE Präsenzzeit und 9 UE E-Learning Programm zusammensetzen. Wählen Sie also einfach einmal jährlich unter den Klinikseminaren ein für Sie interessantes Thema aus, dann haben Sie die Forderung der KV erfüllt und sich gleichzeitig in den für Sie interessanten Bereichen fundiert fortgebildet. Unsere KlinikKurse unterteilen sich dabei wie folgt:

    • KlinikKurse – Kurse, die sich ausschließlich und vertiefend mit der Akupunktur und der Chinesischen Medizin befassen.
    • NeueKlinikKurse – Themen, die wir neu ins Programm genommen haben.
    • KlinikKursePlus – Hier werden Therapien vorgestellt, die sich gut mit der Akupunktur kombinieren lassen. Ein großer Unterrichtsanteil entfällt auf die Akupunktur selbst.

Hier finden Sie unsere KlinikKurse:

KlinikKurse

Qualitätssiegel Akupunktur

Das Qualitätssiegel der Forschungsgruppe ermöglicht Patienten eine Orientierung auf der Suche nach gut ausgebildeten Akupunkturärzten – unabhängig davon, ob sie Privatärzte oder Ärzte mit KV-Zulassung sind. Auch für dieses Siegel gelten die Kriterien: Zusatzbezeichnung Akupunktur plus einmal jährlich eine Fortbildung im Bereich der Akupunktur. Das Siegel tragen mehr als 800 Kollegen der Forschungsgruppe.

A und B Diplom

Bis 2007 musste man für die Abrechnung der Akupunktur nach 140 Stunden Ausbildung ein A Diplom und nach 350 Stunden ein B-Diplom erwerben. Diese Regelung gilt heute nicht mehr und hat keine rechtliche Bedeutung mehr. Allerdings schätzen und kennen viele Patienten und Kollegen diese Diplome. Auch manche Kassen orientieren sich noch daran. Bei der Forschungsgruppe können sie das A-Diplom nach Absolvierung des Grundkurses (A) und sämtlicher Aufbaukurse (B – E) sowie einem Klinikkurs plus einer schriftlichen Prüfung direkt nach dem Kurs “en passant” erwerben. Das B-Diplom erhalten Sie, wenn Sie mindestens 350 Stunden Akupunkturausbildung gesammelt und die bereits erwähnte schriftliche Prüfung bestanden haben.

Neue Themen

Wir unterrichten Akupunktur und Chinesische Medizin seit über 25 Jahren. Hierbei suchen wir immer nach neuen Themen und nehmen neue Seminare bzw. ganze Seminarreihen in unser Programm auf. Kriterium ist dabei die klinische Relevanz. Wird hier ein neues Wissen vermittelt, das unser Krankheitsverständnis und unsere Therapiebemühungen wirklich verbessert? Unsere Auswahl ist undogmatisch und wir wenden uns Themen auch dann zu, wenn Sie noch nicht in der konventionellen Medizin angekommen sind. Umso interessanter ist daher das Spektrum – Triggerpunkte, Kinesiologie, YNSA, Kombinationstherapie, Sport und Chinesische Medizin, alte französische Schulen der Akupunktur, NSM-Stimulation und viele andere… Alle diese Seminare finden Sie unter den KlinikKursen.